Eisenschmieden

Das Eisenschmieden und die Metallbearbeitung lernte ich zum ersten Mal in 2006 kennen. Im Gustav-Stresemann-Institut in Bad Bevensen belegte ich damals darüber einen Akademie-Sommerkurs. Aus den Metallteilen, die wir auf einem nahe gelegenen Schrottplatz einsammelten, entstanden dabei im Schmiedefeuer verschiedene Werkstücke. Einige der größeren – sie sind in der Bildergalerie nicht zu sehen – zieren schon seit Jahren unseren Garten mitten in der Altstadt von Teltow. Die Verbindung aus stark angerosteten mit polierten Teilen schafft einen schönen Kontrast. Ebenso stellen die Kombination aus verschiedenen Metallarten einen interessanten Gegesatz dar, wie z.B. Eisen mit Kupfer oder Aluminium mit Kupfer.

Eisenschmieden und Metallbearbeitung sind übrigens keine typische Männerdomäne. In unserem Kurs waren damals mehr Frauen als Männer. Es ist also keinesfalls außerordentlich kraftanstrengend, Eisen zu schmieden. Leider findet im Gustav-Stresemann-Institut während der Sommer-Akademiewoche dieser Schmiedekurs inzwischen nicht mehr statt. Das sollte aber niemand davon abhalten, bei einem Schmied in seiner näheren Umgebung einmal reinzuschnuppern und wenigstens einen Tages- oder Wochenend-Kurs zu belegen. Angebote dazu findet man im Internet.